Angebot


Für wen?

Fühlen Sie sich überfordert oder gestresst?

Sind Sie häufig niedergeschlagen?

Tun Sie Dinge, die Sie nicht tun wollen – oder unterlassen Sie Dinge, die Sie tun wollen?

Leiden Sie unter Ängsten oder sorgen Sie sich?

Glauben Sie, dass Ihr Kind Hilfe braucht?



Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit „ja“ beantworten, könnte es sein, dass Sie psychotherapeutische Hilfe benötigen. Als Psychologische Psychotherapeutinnen mit Fachkundenachweis für Kinder und Jugendliche sind wir qualifiziert, große und kleine Menschen mit einem weiten Spektrum psychischer Störungen, wie sie in dem Klassifikationssystem ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschrieben sind, zu behandeln.





Krankheits­bilder


Die häufigsten sind von A-Z:

  • Abhängigkeitserkrankungen (Sucht)
  • Angststörungen
  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (AD(H)S)
  • Borderline (Persönlichkeits-) Störung
  • Chronischer Schmerz
  • Depression
  • Einnässen/Einkoten
  • Essstörungen
  • Hyperaktivität
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)
  • Psychosen
  • Schizophrenie (Rückfallprophylaxe)
  • Schlafstörungen
  • Sexuelle Störungen
  • Somatoforme Störungen (unklare körperliche Beschwerden)
  • Ticstörungen
  • Verhaltensstörungen
  • Zwangsstörung

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer psychischer Erkrankungen. Bitte zögern Sie daher nicht, uns auch zu kontaktieren, wenn Sie psychische Probleme haben, die nicht aufgelistet sind oder Sie noch gar nicht benennen können, was eigentlich mit Ihnen los ist.



Verhaltens­therapie



Psychotherapie Othmarschen bietet kognitive Verhaltenstherapie für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche an. Verhaltenstherapie stützt sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse der Psychologie und weiteren Wissenschaften. Studien belegen, dass die kognitive Verhaltenstherapie sich bei einem breiten Spektrum psychischer Störung als klinisch wirksam erwiesen hat.

Die kognitive Verhaltenstherapie umfasst zahlreiche Interventionen um dem/der Patient/in Einsicht in seine/ihre individuelle Problematik zu vermitteln und hilfreiche Strategien zu entwickeln um neue Verhaltensweisen zu etablieren. Hierbei spielt die Arbeit an Gedanken, Gefühlen und Verhalten eine übergeordnete Rolle.

Die Therapeutin hilft dem/der Patient/in dabei, eigene Ziele zu formulieren und Probleme auf systematische Art und Weise zu lösen. Verhaltenstherapie setzt im Hier und Jetzt an den aktuellen Problemen des/der Patient/in an, bezieht jedoch auch vergangenes Erleben und biografische Zusammenhänge ein. Der/die Patient/in wird ermutigt, selbst bestimmte neue Verhaltensweisen auszuprobieren. Verändertes Verhalten führt so zu verändertem Erleben (z.B. einer Reduktion von depressiver Stimmung). Eigenaktivität und Mitarbeit sind dabei zentrale Merkmale.

Um Erfolge im Therapieverlauf zu erzielen ist es notwendig, dass der/die Patient/in aktiv auch, über die Sitzungen hinaus, an der Behandlung mitarbeitet. Diese Mitarbeit kann nach Absprache z.B. eigene schriftliche Aufzeichnungen, Überlegungen oder Übungen beinhalten. Im Rahmen von Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie gilt diese Mitarbeit insbesondere auch für Sorgeberechtigte. Das Ziel liegt in der Entwicklung größerer Handlungsfreiheit, einer Verbesserung des Befindens sowie dem Erleben von Selbstwirksamkeit.

Wir als Verhaltenstherapeutinnen unterstützen Sie als Patient/in darin, möglichst schnell wieder allein zurecht zu kommen. Für die Entwicklung größerer Unabhängigkeit und persönlicher Freiheit versteht sich die Verhaltenstherapie immer als Hilfe zur Selbsthilfe.




Während die Verhaltenstherapie früher als reine „Symptombehandlung“ kritisiert wurde, fanden in den letzten Jahrzehnten Einflüsse anderer Verfahren Eingang. Hieraus entstanden neuere Behandlungsansätze, die Elemente biografischer, gestalttherapeutischer, tiefenpsychologischer, fernöstlicher und humanistischer Verfahren beinhalten. Diese Weiterentwicklungen der sogenannten „dritten Welle“ der Verhaltenstherapie bereichern unsere Arbeit und werden je nach individueller Problematik ergänzend oder alternativ eingesetzt. U.a.:


Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT)

Diese Therapieform wurde ursprünglich für die Behandlung von Borderline Persönlichkeitsstörungen entwickelt. Heute hat sie sich bei einer Vielzahl weiterer Störungen als hilfreich erwiesen. Insbesondere geht es bei dieser Therapieform darum, Achtsamkeit für den gegenwärtigen Moment zu entwickeln, eigene Gefühlszustände besser zu bewältigen, Stresstoleranz zu entwickeln, zwischenmenschliche Beziehungen zu verbessern und den eigenen Selbstwert zu stärken. Die Behandlung findet sowohl als Einzelbehandlung als auch als Gruppentraining (sogenanntes „Skillstraining“ oder „Fertigkeitengruppe“) statt.


Schematherapie

Bei diesem Verfahren wird davon ausgegangen, dass Menschen bestimmte Grundschemata erlernen, die dazu dienen, seelische Grundbedürfnisse zu befriedigen und so unbewusst das Verhalten steuern. Ziel der Therapie ist es, die Entstehung der eigenen Schemata zu verstehen und diese so zu verändern, dass problematische Verhaltensweisen und schwierige Gefühle reduziert werden können. Typische Interventionen können Imaginationen oder die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Persönlichkeitsanteilen (z.B. das verletzte innere Kind oder der innere Kritiker) sein.


Akzeptanz und Commitmenttherapie (ACT)

Bei dieser Therapieform stehen die Ziele und Werte der/des Patient/in im Vordergrund der Behandlung. Gedanken und Verhaltensweisen werden danach beurteilt, ob sie hilfreich bei der Zielerreichung sind oder nicht.


Mindfulness Based Cognitive Therapie (MBCT)

Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung der Kognitiven Verhaltenstherapie, um Übungen zur Erhöhung der Achtsamkeit. Ursprünglich entwickelt wurde dieser Ansatz als Gruppentherapie zur Rückfallprophylaxe bei chronischen Depressionen. Heute weiß man, dass auch Patient/innen mit anderen Erkrankungen von dieser Kombinationsbehandlung profitieren können. MBCT kann als Einzel- oder Gruppentherapie stattfinden.