Kinder & Jugendliche




Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen verläuft manchmal etwas schwieriger. Eltern machen sich Sorgen, wenn die Kinder traurig, gereizt oder ängstlich sind. Wenn die Beschwerden anhalten oder die Kinder darunter leiden, kann es ratsam sein, professionelle Hilfe, z.B. in Form einer psychotherapeutischen Behandlung in Anspruch zu nehmen.

In einem Elternratgeber der Bundespsychotherapeutenkammer werden übersichtlich Informationen bezüglich möglicher Gründe für eine Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie sowie der allgemeine Ablauf einer Behandlung dargestellt:

http://www.bptk.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/BPtK_Infomaterial/Elternratgeber/BPtK_Elternratgeber.pdf

Die Besonderheit einer ambulanten verhaltenstherapeutischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen liegt vor allem in der aktiven Einbeziehung der wichtigsten Bezugspersonen wie beispielweise der Eltern oder auch je nach Umständen der Geschwistern oder anderen Personen.

Je nach Alter der Kinder und Jugendliche unterscheidet sich auch das therapeutische Vorgehen: so benötigen Jugendliche deutlich weniger Unterstützung von den Eltern als Kinder im Grundschulalter. Im Umgang mit Kindern, die noch vor der Einschulung stehen, werden eher spielerische Methoden angewandt.






Manche psychischen Probleme und Störungen treten hauptsächlich im Kindesalter auf. Ein Beispiel dafür ist die Trennungsangst, die sich darin äußert, dass Kinder übermäßige starke Angst bei der Trennung von Bezugspersonen erleben. Einige dieser Kinder vermeiden zur Schule zu gehen oder getrennt von den Eltern zu sein.

Manche Störungen beginnen im Kindes- oder Jugendalter: eine der Bekanntesten ist die ADHS – Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätsstörung.

Häufigste psychische Störungen mit Beginn im Kinder- und Jugendalter neben den oben genannten sind:

  • Enuresis (Einnässen)
  • Enkopresis (Einkoten)
  • Prüfungsangst
  • Störungen des Sozialverhaltens (mit aggressiven Verhaltensweisen)
  • Ticstörungen
  • Phobien (insbesondere Tier-Phobien wie Angst vor Spinnen oder Hunden)
  • selektiver Mutismus (nur mit Fremden oder unbekannten Personen nicht sprechen)
  • Autismus

Wenn Sie glauben, dass Ihr Kind Hilfe benötigt, können Sie uns gerne kontaktieren.